FAQ Speicherofen wasserführend betreiben

FAQ · Kann man einen Speicherofen als wasserführende Feuerstätte nutzen? 

Auf die Frage, ob sich ein Kleinspeicherofen als ein wasserführendes System mit Wärmetauscher oder Pufferspeicher sinnvoll kombinieren lässt, gibt es eine klare Antwort: nein. Zur Begründung:

Speicherfeuerstätten und wasserführende Systeme sind zwei unterschiedliche Ansätze der Wärmespeicherung und in einer kompakten Bauweise nicht effizient kombinierbar. Meist ist der technische Aufwand, im Vergleich zum Ertrag viel zu groß. 

Speichern oder abgeben: Eine klassische Speicherfeuerstätte speichert Wärme in ihren Speicherelementen und gibt sie langsam und dosiert an den Raum ab. 
Ein wasserführender Ofen führt die Energie über einen Wärmetauscher in einen Pufferspeicher oder Heizkreislauf ab. 

Beides zusammen funktioniert systembedingt nur sehr eingeschränkt. Unsere Öfen sind klein, kompakt und sehr effizient. Das bedeutet: Es gibt keine überschüssige, nicht genutzte, Energie, die zusätzlich ins Wasser geleitet werden könnte. Würde man Leistung abzweigen, verringert das die Heizwirkung im Raum und verkürzt die Wärmeabgabe erheblich. 
Um sinnvoll Warmwasser zu erzeugen, müssten rund zwei Drittel der Ofenleistung ins Wasser fließen. Bei unseren kompakten Öfen wäre das nur durch eine deutlich größere Bauweiße und mehr Brennstoff möglich – was nicht der Idee unseres Produkts entspricht, die auf platzsparende, effiziente und flexible Speicherfeuerstätten basiert. 

Fazit: Die rondolino Speicheröfen sind nicht für wasserführende Systeme ausgelegt. Die Kombination funktioniert in der Praxis nicht effizient und widerspricht dem Konzept unserer kompakten Speicherfeuerstätten.